Erlöse sinken: Südeuropa bereitet Metro kaum Freude – n-tv.de NACHRICHTEN

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Ziele erfüllt und dabei nicht geglänzt - Metro beendet das Rumpfgeschäftsjahr. Ziele erfüllt und dabei nicht geglänzt – Metro beendet das Rumpfgeschäftsjahr.(Foto: picture alliance / dpa)

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Der Handelskonzern Metro tritt in seinem Rumpfgeschäftsjahr auf der Stelle. Vor allem in den europäischen Krisenstaaten laufen die Geschäfte schlecht. Die Umsätze gehen zurück. Seine Ziele sieht das Unternehmen dennoch erfüllt.

Die Wirtschaftsflaute in weiten Teilen Südeuropas bremst den Handelsriesen Metro. Zwischen Januar und Ende September sank der Umsatz auf Jahressicht um 2,2 Prozent auf 46,3 Milliarden Euro, wie der Konzern vorläufig mitteilte. Bereinigt um Verkäufe und Wechselkureffekte konnte Konzernchef Olaf Koch indes ein Plus von 0,9 Prozent vermelden. Damit sieht er zugleich sein Umsatzziel für das im September beendete Rumpfgeschäftsjahr erfüllt. Seine Prognose eines operativen Ergebnisses (Ebit) vor Sonderfaktoren leicht über dem Vorjahreswert von 706 Millionen Euro bekräftigte Koch.

Im dritten Quartal erwirtschaftete Metro einen Umsatz von 15,5 Milliarden nach 15,9 Milliarden Euro im Vorjahr. Der Düsseldorfer Handelsriese, zu dem auch Europas größte Elektrokette Media-Saturn, die Warenhaustochter Kaufhof und die Real-Supermärkte gehören, lag damit im Quartal im Rahmen der Erwartungen von Analysten. Experten hatten für das Rumpfgeschäftsjahr mit einem Umsatz von 47 Milliarden Euro und für das dritte Quartal mit Erlösen von 15,5 Milliarden Euro gerechnet.

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Metro-Chef Koch hatte sich für die ersten neun Monate 2013 trotz der Konsumflaute in Südeuropa “ein moderates Umsatzwachstum” zum Ziel gesetzt – allerdings bereinigt um Verkäufe von Unternehmensteilen. Nun kann Koch das erste Quartal des neuen Geschäftsjahres 2013/14 mit dem für den Konzern wichtigen Weihnachtsgeschäft angehen – Metro fährt hier traditionell den Löwenanteil seiner Gewinne ein. Detaillierte Zahlen für das Rumpfgeschäftsjahr 2013 will Koch am 12. Dezember vorlegen. 

Quelle: n-tv.de

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